Simon Etter, Barbara Strobl

Wasser denken, Ströme messen!

Das Citizen Science-Projekt CrowdWater

Was passiert, wenn eine Schar von Köpfen rund um den Globus beginnt, über die Wassermenge in ihren lokalen Bächen und Flüssen nachzudenken?

Das CrowdWater-Projekt ist eine Forschungsinitiative, wo Jede*r etwas zu einem weltweiten Wasserüberwachungsnetzwerk beitragen kann. Menschen beobachten ihre lokalen Bäche und sammeln Daten über deren veränderte Verhältnisse über das Jahr hinweg und unter verschiedenen Wetterbedingungen mit Hilfe einer Smartphone App. Die Daten werden letztendlich genutzt, um hydrologische Simulationen zu verbessern und so eine Entscheidungsgrundlage für das Management von Wasserressourcen zur Verfügung zu stellen. Dies wird Nutzen für die Verbesserung der Lebensbedingungen besonders in Entwicklungsländern oder in entfernten Regionen bringen, zum Beispiel durch Vorhersagen zu Hochwasser oder Trockenheit.

Die Methoden, die wir für unsere Datensammlung anwenden, sind sehr einfach: der Kern der App ist eine virtuelle Messlatte, die es Jedem und Jeder erlaubt, ein Referenzbild des Wasserstandes eines bestimmten Flusses zu erstellen. Andere Nutzer können diese virtuellen Stationen auf der Karte der App sehen und ihren Standort über das GPS des Telefons finden. Sie können daraufhin die aktuelle Situation des Flusses mit dem Referenzbild in der App vergleichen. Jede*r kann eine neue virtuelle Station kreieren und Daten zu bestehenden Stationen hinzufügen.

Sie sind willkommen, Teil der CrowdWater-Community auf unserer Webseite oder durch das Herunterladen der App zu werden.


Weitere Informationen zu "Wasser denken, Ströme messen!"


Barbara Strobl promoviert zum Projekt CrowdWater am Lehrstuhl Hydrologie und Klima des Geographischen Instituts der Universität Zürich.

Simon Etter promoviert zum Projekt CrowdWater am Lehrstuhl Hydrologie und Klima des Geographischen Instituts der Universität Zürich.



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